Osteopathie für weitere Tierarten

 

Nach einer weiteren Fortbildung erstreckt sich jetzt mein Behandlungsangebot auf (fast) alle weiteren Tierarten - z.B.
- Kleintiere (Vogel, Huhn, Meerschwein, Kaninchen, Katze, Hund, ...)
- Großtiere (Schaf, Ziege, Alpaka, Lama, Rind, Esel, ...)
Diese fand an der DIPO (Deutsches Institut für Pferdeosteopathie) statt.


Warum? Meiner Meinung nach hat jedes Tier das Recht auf Hilfe bei Problemen oder gar Schmerzen im Bewegungsapparat. Oft suchen die Besitzer verzweifelt nach Kollegen, welche diese überhaupt behandeln und hierfür dann auch noch geschult sind. 
Tierärzte sind hierfür - manchmal oder vielleicht sogar oft? - nicht der richtige Ansprechpartner, wenn die Ursache sogenannte Läsionen (Blockaden) für die Probleme sind oder eine bestehende Erkrankung vorliegt und bereits behandelt wurde, jedoch keine Besserung eintritt. Daher habe ich mich dazu entschieden auch hier tätig zu werden. 
Der Umgang mit den meisten Tierarten ist mir nicht fremd... Mit Kaninchen und Katzen bin ich aufgewachsen und lebe aktuell auch mit 2 Heiligen Birmas zusammen. Esel gehörten wie die Pferde ebenfalls zu meiner Kindheit (Eselsnest Nickern) und auch mit Alpakas durfte ich schon öfter auf Tuchfühlung gehen - ob beim Wandern im Urlaub oder im Praktika beim Tierarzt (Dr. Kobera - welcher nicht nur Kleintiere - auch Alpakas behandelt). Auch Schafe, Ziegen und Kühe freuten sich auch bisher schon über eine Behandlung von mir. 
Und sollte mir der Umgang mit einer anderen Tierart doch einmal noch nicht ins Blut übergegangen sein,  so bin ich mir sicher, dass Sie als Besitzer genauestens wissen, was ich beachten sollte. 

Und nun zu einer letzten Frage, die mir doch öfter schon einmal gestellt wurde: Was hat der Bauer davon, wenn du z.B. seine Kuh behandelst? Davon abgesehen, dass sicherlich keiner sein eigenes Tier leiden sehen möchte und weis, wie schmerzhaft eine Blockade sein kann, gibt es auch andere Punkte welcher sicherlich verachtet werden sollte. Sehr oft ist die Fertilität (Möglichkeit zur Fortpflanzung) eingeschränkt im Falle von Blockaden und die Tiere können nicht mehr aufnehmen, zudem wird ein Tier unter Schmerzen weniger Milch geben , wenn nicht in manchen Fällen sogar keine, denn der Körper hat mit der Erkrankung/dem Schmerz genug zu tun und kann sich so nicht auf die "Produktion" konzentrieren. Auch Tiere, welche z.B. auf Grund einer Verschiebung des Beckens  (und hier reicht ein ausrutschen/stürzen auf der Weide oft aus)  nicht mehr richtig laufen können und starke Schmerzen haben, werden oft erlöst, weil sie so kein Geld mehr bringen/ der Tierarzt nicht weiterhelfen kann, ...